Fragen und Antworten

 
Wir veröffentlichen hier die uns am meisten gestellten Fragen. Wir versuchen - zusammen mit unseren Tierärzten - die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten. Sollten Sie auch Fragen haben - zögern Sie nicht - stellen Sie uns diese telefonisch oder unter dem Auswahlmenue "Kontakt".
 
 
 
Frage: Kann ich mein Pferd  auch zu Ihnen bringen, wenn nur der Verdacht auf Hufrehe besteht?
Antwort: Selbstverständlich sind Sie und Ihr Pferd jederzeit willkommen! Auch "nur" im Verdachsfalle auf Hufrehe darf keine Zeit verloren werden. Lieber einmal zu früh gehandelt, als einmal zu spät! Nach der Ankunft kontrollieren wir Ihr Pferd 24 Stunden lang - Tag und Nacht. Sollten Probleme auftreten werden Sie informiert und wir können unverzüglich mit der Kryotherapie beginnen. Schon mehrere Pferde konnten nach einem akuten Hufreheschub nach einigen Tagen nach Hause entlassen werden - ohne dass eine Hufbeinrotation oder Hufbeinsenkung eingetreten ist. Danach muss jedoch unbedingt der Auslöser des Hufreheschubes ausfindig gemacht werden.
 
Frage: Mein Pferd hat durch eine kleine Verletzung einen Einschuss gemacht. Nun ist das Bein schon sehr lange Zeit angeschwollen. Der Tierarzt verabreicht dem Pferd Entzündungshemmer - aber es bessert sich nichts! Was kann sonst noch getan werden? Wir sind mit unserem Latein am Ende.
Antwort: Ein Einschuss kann wie folgt behandelt werden: Beziehen Sie bei der Schloss-Apotheke in 3177 Laupen/BE einen Plastikeimer Franzbranntweinsalbe, welche für uns dort extra hergestellt wird. Nehmen Sie abends Ihr Pferd in die Boxe und streichen Sie das Bein mit der Franzbranntweinsalbe ein. Danach bandagieren Sie das Bein bis am nächsten Morgen. Dann kann die Bandage entfernt und das Pferd tagsüber laufen gelassen werden. Am nächsten Abend beginnen Sie wieder mit dem gleichen Prozedere.

Frage: Was kostet bei Euch eine auswärtige Hufpflege?
Antwort: Unsere Preise für die auswärtige Hufpflege:
 
Hufpflege von Pferden Fr.100.00
Hufpflege von Eseln, Ponies bis 1.24 m, Fr. 60.00
Mehrwertsteuer und Wegkosten innerhalb von 50km inbegriffen.
 
Das Anbringen von Kunststoffbeschlägen wird nach Aufwand abgerechnet.

Frage: Ich würde gerne bei Ihnen nachfragen ob auch bei chronischen Hufrehen eine Hufbeinrotation oder Senkung korrigierbar ist? Im Internet sind ja viele Meinungen vertreten:(
Antwort: Bei einer chronischen Hufrehe sprechen wir von einer nicht ausgeheilten Hufrehe, das heisst, das Hufbein wurde nach einem Hufreheschub nie in die richtige Position zurückgebracht. Leider findet dies in der Schulmedizin aus finanziellen- und zeitlichen Gründen viel zu wenig Beachtung - obwohl es als äusserst Wichtig inbezug auf die Hufgesundheit angesehen werden muss. Obwohl ein Pferd nach abgeklungener Entzündung schmerzfrei gehen kann - und genau zu diesem Zeitpunkt wird es aus der Klinik oder dem Tierspital entlassen - liegt nach wie vor der Knochen falsch in der Hornkapsel. Das Pferd geht sehr wohl nicht mehr klamm - bei einem neuen Hufreheschub wird die Situation jedoch immer schlimmer.Unser Ziel ist es, das Hufbein wieder in die richtige Position zurückzubringen. Erst dann kann man von einem gesunden Pferd sprechen, welches danach wieder uneingeschränkt eingesetzt werden kann.
Bei einer Hufbeinsenkung wurde der Hufbeinträger jedoch derart geschädigt, dass das Hufbein komplett in die Hornkapsel abgesunken ist. Hier kann sehr wohl das Hufbein wieder richtig positioniert werden, jedoch wird das Pferd sein Leben lang sehr fühlig gehen. Glücklicherweise ist eine Hufbeinsenkung relativ selten anzutreffen, da in den meisten Fällen nur der Zehenbereich von der Ischämie (Zerstörung der Verbindugsstelle Hufbein/Hornkapsel) bei einer Hufrehe betroffen ist.  

Frage: Mein Pferd ist schon 25-jährig. Lohnt sich hier noch eine Umstellung?
Antwort: Die Umstellung ist in jedem Alter sinnvoll sofern die Haltungsbedingungen stimmen und die Hufe regelmässig geschnitten werden können.

Frage: Wie oft muss ein Pferd ausgeschnitten werden?
Antwort: In der Regel alle 6-8 Wochen. Massgegebend hierfür die der Stoffwechesl des Tieres. Im Frühjahr und im Herbst wachsen Hufe erfahrungsgeäss schneller.

Frage: Halten Hufschuhe wirklich.
Antwort: Auf dem Markt werden verschiedene Modelle in verschiedenen Preisklassen angeboten. Die Hufschuhe welche wir vertreiben, halten auf alle Fälle - sofern sie richtig montiert werden!

Frage: Mein Tierarzt hat mir gesagt, dass Hufrehe in der Regel immer ein Problem ist und das Pferd immer anfällig auf Hufrehe ist. Was sagen Sie dazu?
Antwort: Es trifft zu, dass ein ehemaliges Hufrehepferd auf Hufrehe sein Leben lang anfälliger auf eine Auslösung von Hufrehe sein wird. Es ist deshalb besonder wichtig, den von uns abgegebenen Futterplan einzuhalten und unsere Empfehlungen zu beachten.

Frage: Ich habe 2 Pferde - wenn ich nun Eines Ihnen bringe bekomme ich Probleme da ich ein Tier alleine nicht halten darf. Es ist ferner aus finanziellen Gründen auch nicht machbar. Was mache ich?
Antwort: Es ist für die Genesung Ihres Pferdes wichtig,  wenn es in der akuten Phase so wenig Stress wie möglich hat. Es wäre wichtig,  wenn Sie auch das 2. Pferd mitgeben könnten. Kontaktieren Sie uns - wir werden einen Weg finden!

Frage: Ich habe gehört, dass Pferde nur zu ganz bestimmten Zeiten auf die Weide gelassen werden sollten. Warum und wie ist das genau?
Antwort: Die Frage ist sehr interessant. Aus diesem Grund haben wir eine separate Rubrik dafür eingerichtet - siehe unter "Wie ist das mit dem Fruktan genau?"

Frage: Wie sollte jetzt die Zusammensetzung von fruktanarmen Pferdeweiden sein?
Antwort: In Deutschland hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen verschiedene Untersuchungen angestellt und können dort auf ihrer Internetseite eingesehen werden. Wir sehen vor, im Jahre 2010 die Mischung Standart G I auf 3 ha auszuprobieren. Diese setzt sich wie folgt zusammen:
10% Deutsches Weidelgras, 47% Wiesenschwingel, 17% Wiesenlieschgras, 10% Wiesenrispe, 10% Rotschwingel, 6% Weissklee
Aussaat 30 kg/ha, Weidegang nur im Wechsel mit extensiver Schnittnutzung!

Frage: Ich möchte Hufschuhe.  Wie messe ich korrekt die Hufe aus?
Antwort: Wir haben dazu eine spezielle Rubrik in unserer Home-page eingerichtet.

Frage: Wir sind eine junge Familie und befassen uns mit der Anschaffung von 2 Shetlandponies grosses Mass. Betreffend der Barhufpflege sind wir auf unterschiedliche Auskünfte gestossen. Alle 6 Wochen bis 1-2 mal pro Jahr. Was ist wahr? Was kann und muss beim Ponykauf  beachtet werden?
Antwort: Shetlandponies sowie auch Minihorses sind Pferde im Kleinformat, also genau so zu halten und zu pflegen wie die "Grossen". Die Hufpflege sollte unbedingt regelmässig und im Abstand von 6-8 Wochen vorgenommen werden. Bei älteren Shetland-Ponies ist das Hufwachstum zeitweise etwas eingeschränkt sodass der Zeitabstand nochmals um ca. 2-3 Wochen herausgezögert werden kann. Dies kann Ihnen ein erfahrener Hufpfleger/Hufschmied jedoch mitteilen. Achten Sie beim Shetlandponykauf unbedingt auf die Hufe. Wie Sie erwähnt haben, werden zeitweise die Ponies nur 1-2 Mal pro Jahr ausgeschnitten, was natürlich viel zu wenig ist. Entsprechend sehen dann auch die Hufe aus. Sie sind in den meisten Fällen viel zu lang und die Trachtenenden sind untergeschoben. Das wirkt sich dann besonders auf die tiefe Beugesehne nachteilig aus. Das Ganze kann jedoch relativ gut korrigiert werden. Shetland-Ponies sind in der Regel meist Uebergewichtig. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie kein Ponie mit Hufrehe - oder nicht ausgeheilter Hufrehe - kaufen. Sollten Sie unsicher sein, fragen Sie uns - wir helfen Ihnen gerne.

 
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