Feedback unserer Kunden

Wir freuen uns immer, wenn wir ein Feed-back unserer Kunden erhalten, welche wir gerne ins Netz stellen.


Frau Sandra S. schreibt uns wie folgt:

Shetlandpony Prima-Donna

 

 

Shetlandpony Prima-Donna


Unser Pony Prima-Donna hatte schon mehrmals Hufrehe obwohl sie bei uns langsam an die Weide gewöhnt wurde und schlussendlich nicht mehr als 1 Stunde pro Tag auf dem Gras war.

Letztes Jahr bekam sie dann erneut einen Reheschub. Wir waren dann mehrmals im Tierspital wo sie immer wieder Verbände und Keilsohlen bekam. Es wurde auch geröntgt und eine deutliche Rotation des Hufbeins festgestellt. Sie hatte starke Schmerzen und konnte fast nicht mehr herumlaufen. Wie entschieden uns dann schweren Herzens sie einzuschläfern.

Als ich den Tierarzt anrief, hat er mich auf das Barhufteam aufmerksam gemacht. Ich bin dann auf ihre Homepage wo ich auf das Kühlen mit Eis gekommen bin. Ich habe ihr dann Socken angezogen und habe mit Crashed-Eis Tag und Nacht gekühlt. Schlussendlich konnte sie wieder besser laufen sodass wir sie nach Fribourg transportieren konnten. Leider hatte sie sich schon so an die Schuhe mit Keilsohlen gewöhnt, dass sie ohne diese nicht mehr laufen konnte.

Linda musste einen Klebebeschlag machen und sie dann ganz sachte nach unten korrigieren. Donna bekam beim Barhufteam die beste Pflege die man sich wünschen kann.

Die Hufe wurden immer sehr professionell ausgeschnitten, so dass es Donna von Monat zu Monat besser ging und wir sie nach 1 Jahr wieder nach Hause nehmen durften.

Das Schlussröntgen war beeindruckend - keine Rotation mehr - die Hufbeine in der richtigen Lage. Sensationell!!!

Ich kann das Barhufteam sehr empfehlen und wusste Donna dort immer sehr gut versorgt. Ich hatte immer ein sehr gutes Gefühl!

Vielen, vielen herzlichen Dank!

Ihr habt Donna das Leben gerettet.

Sandra Scheran-Ita                                 


Frau Susanne K. schreibt uns wie folgt:

Pferd Shiamu

 

Shiamu

 

Im März 2014 begann ein Araber von meinen vier Arabern, meine 14 jährige Stute plötzlich klamm zu gehen und es war klar, Sie machte eine Hufrehe…wir haben sofort reagiert und mit kühlen begonnen, entsprechende Diät, Medis, Zehe gekürzt, geschaut dass Sie weich stehen und gehen konnte…es trat eine Besserung ein und Sie lief fast normal…dann war Anfang Mai ein zweiter Hufreheschub…ich war fassungslos warum bloss, der Tierarzt meinte auch, dass sei jetzt aber schon komisch, wir sollten einen Bluttest machen auf  Vergiftung, Cushing usw. , das Hufbein war natürlich rotiert und Sie konnte fast nicht mehr laufen. Wir begannen wieder von vorne mit kühlen, Medis, Zehe kürzen. Sie konnte nur noch mit Schuhen laufen und das auch schlecht.

…es wurde wieder besser….Der Bluttest ergab  erhöhte Werte für Cushing…also begannen wir mit den Prascend Tabletten. Es wurde besser und wir freuten uns sehr…dann im Juli wieder ein Hufreheschub , so schlimm war es noch nie, aufgewölbte Sohle, Sie lag viel im Stroh und hatte Schmerzen…es half  irgendwie nichts mehr…ich war am Ende meiner Kräfte um die Pflege unserer Shiamu…ich machte einen Termin um Sie zu erlösen, einzuschläfern….ich hatte eine schlaflose Nacht und konnte Sie einfach nicht einschläfern lassen…aber sehen wie sehr Sie litt…das konnte ich auch nicht mehr…

 

Shiamu Huf2

Shiamu Huf2

Ich entschied mich doch noch, Sie zum Barhufteam zu geben nach Bösingen…Verlieren konnte ich ja nichts mehr…Linda  vom Barhufteam war sehr nett am Telefon und sagte mir sogleich, ich solle Sie so schnell wie möglich bringen…probieren könne man aufjedenfall noch, Sie zu retten…

Schnellsten luden wir unsere Shiamu auf und ab nach Bösingen. Wir wurden herzlich empfangen und Shiamu wurde sofort sehr gut versorgt und tagelang gekühlt…neue Blutteste, neue Röngten, was auch bestätigte Hufbeinrotation und links fast ein Hufbein Durchbruch…und Cushing.

Sie wurde mehrere Tage und Nächte ununterbrochen gekühlt, (Hufe) und endlich …nach 9 Tagen kam die erlösende Nachricht, dass es Shiamu besser ginge und es eine Chance gab Ihr Leben zu retten. Es ging Ihr von da an immer besser und ich jubelte förmlich. Ich war soooo glücklich mein Schimmelchen auf dem Besten Weg zur Gesundheit zu sehen…

Nach knapp einem Jahr , nach dem Abschluss Röngten, konnte ich Sie wieder heim holen…ich reite Sie heute wieder ganz normal, wegen dem Cushing sind wir täglich mit einer Tablette gut dran und die halbjährlichen Blutteste müssen natürlich auch gemacht werden. Aber es lohnt sich, ich bin Linda und dem Barhufteam sooooo dankbar,   Ihr habt Grosses geleistet….

Pferd Shahab

 

Shahab

Im Mai 2015 begann der Sohn von Shiamu ebenfalls klamm zu gehen…ich glaubte es ja nicht…wir haben Offenstall, Paddocktrail, Heu viermal pro Tag, nur 2 Stunden Weide pro Tag und 4-5mal  Ausreiten pro Woche. Ich merkte sofort , dass auch er einen Hufreheschub hatte. Ich begann sofort zu kühlen, der Tierarzt nahm sofort Blut ab und wir machten ein Röngten.

Es war klar, auch er hatte eine Rotation vom Hufbein an beiden Hufen vorne.  Auch er hat Cushing…diesmal reagierte ich schnell und wartete nicht mehr so lange und telefonierte sofort mit Linda, Sie sagte mir…sofort bringen..

Also brachte ich Shahab zum Barhufteam Bösingen.

Auch er wurde sofort Tag und Nacht gekühlt…und er bekam sofort Cushing Tabletten…Bei ihm ging es zum Glück schneller und ich bekam die tolle Nachricht von Linda, dass Shahab es schaffen würde….es war noch nicht so schlimm wie bei Shiamu…

Auch Shahab wurde bestens umsorgt und es ging ihm schnell besser…er machte zwar noch zwei Hufabzesse aber er war ja in den besten Händen….soviel zu Cushing bei jungen Pferden… Shahab war gerade mal neun Jahre alt und hat es warscheinlich geerbt von seiner Mutter…Es gibt Auffälligkeiten bei bestimmten Robustrassen wie eben bei Arabern, Isländer, Fjord , Eseln..usw….dass es doch, sehr selten aber, vererbbar sein kann.

Ich denke, wir haben das Pech gleich zweimal erhalten aber zum Glück , und Dank Barhufteam beide Pferde retten können. Shahab war ein halbes Jahr beim Barhufteam und jetzt schon wieder zu Hause…auch Ihn reite ich wieder und er hat nichts verlernt.

Vielen, vielen, vielen herzlichen Dank dem Barhufteam , ich bin Euch so Dankbar.

 

Shahab    

Shiamu

  

Liebe Grüsse

Shiamu und Shahab mit Susanne Koch


Monika L. schreibt uns wie folgt:

"Pferd Marquis"

 

Marquis

 

 

Bei meinem deutschen Reitpony Marquis wurde letzten August eine Lahmheit hinten festgestellt. Zuerst bestand der Verdacht auf einen Hufabszess. Nach einigen Tagen jedoch wurde anhand von Röntgenbilder die Diagnose Hufrehe - akuter Schub an allen 4 Beinen festgestellt. Die Rotation war ca. 12Grad. Hinten war es noch schlimmer als vorne. Das war für mich ein Schlag ins Gesicht. Mein Pony ist 21 Jahre alt. Bei Hufrehe sind auch die Tierärzte nicht sehr optimistisch! In der Verzweiflung habe ich mir die Nacht mit Google um die Ohren geschlagen und immer die Hufe erneut gekühlt. Wenn man im Google Hufrehe eingibt, bekommt man eine sehr sehr große Auswahl an Seiten. Auf jeder Seite sagen Sie einem - noch hier ein Pulver oder Kräuter etc. Ich stoss unter anderem auch auf die Blutegeltherapie, die bei Hufrehe sehr gut sein soll. Ich gab dann Blutegeltherapie bei Hufrehe erneut im Google ein – und dann geschah es – zum großen Glück von mir und Marquis – Ich kam so auf die Homepage vom Barhufteam Bösingen der Familie Bönzli. Auf dieser Seite hat es sooo viel unglaublich spannende Sachen! Ich habe mich lange durch alles gelesen. Die Berichte von Besitzer mit ehemaligen Hufrehpferden hat mir eine große Kraft gegeben. Gleich am nächsten Morgen versuchte ich Linda Bönzli zu erreichen. Bereits beim ersten Kontakt merkte ich, wie sehr alle mit Herz dabei sind. Sie sagte mir, dass Sie gegen Abend in unserer Gegend sei oder ob ich möchte, dass Sie sofort kam! Natürlich war ich verzweifelt und so wagte ich mir zu sagen, ob Sie ev. sofort kommen könnte! Das war für Linda keine Frage und 30 Minuten später ca. stand Sie mit Ruedi bei uns im Stall. Sie schaute Marquis an und erklärte mir alles über die Krankheit! Leider weiß man nämlich immer zu wenig über diese Krankheit! Sie erklärte mir, was Sie genau machen in Bösingen und auch, dass Sie die Behandlung nicht auf die Ferne machen, sondern dass ich Marquis zu Ihr bringen müsste. Natürlich war das für mich im ersten Moment sehr schwer, doch Sie machte mir großen Mut und auch die Sympathie war groß zu Familie Bönzli! Da in unserem Stall nur 2 Pferde sind mussten wir auf die Schnelle eine Lösung suchen. Auch dort hat sich Linda eingesetzt! 2 Tage später machten wir den Umzug! Für mich stand fest, dies ist die allerbeste Lösung für uns! Der Umzugstag war für mich ein schwerer Tag. Marquis hatte Schmerzen und ein neues zu Hause! Das zweite Pferd brachten wir dann zu einer Freundin. Marquis war in der akuten Phase in der Box. Schon bald durfte er den Tag durch ein wenig nach draußen. Man sah jedes Mal einen kleinen Fortschritt. Bald konnte mir Linda sagen, dass er stabil sein - ohne Medikamente! Das war ein großes Aufatmen. Am Anfang habe ich auch sehr viel nach Ihm gefragt. Jedes Mal bekam ich eine liebevolle Antwort. Von Tag zu Tag ging es auch mir besser! Ich habe Marquis oft besucht. Ich war jedes Mal willkommen! Es wurden noch aktuelle Röntgenbilder gemacht, sowie auch die Tests Cushing etc. Ich wurde immer sofort informiert. Nach ca. 2-3 Wochen durfte er dann zu den anderen in die große Herde im Freilaufstall. Dort blühte er dann richtig auf! Es gefiel Ihm dort sehr, sehr gut! Die Ernährung war natürlich nur Heu und Stroh, wegen der Hufrehe. Die Hufrehe Rille an den Hufen kam dann langsam zum Vorschein. Am Anfang hatte er noch sehr Mühe beim Gehen, dann haben Sie Ihm immer Hufschuhe angelegt. Das wurde dann rasch besser. Als Linda Ihm einmal die Hufe gemacht hatte, kam Blut und Wundwasser raus. Das sah so fürchterlich aus! Auch einen kleinen Abszess hat er bekommen, den man aber fast nicht gemerkt hat, weil er auch nicht schmerzhaft war für Marquis. Die Fortschritte zu sehen war sehr schön. Man traf auch immer andere Besitzer, die konnten einem dann gut beireden. So verging die Zeit, die Rille kam immer weiter nach unten!

 

Marquis und seine glückliche Besizerin

 

Ich wurde immer ungeduldiger, da ich Ihn auch gerne wieder bei mir haben wollte. Linda hat sich auch viel Zeit genommen. Sie geben einem Tipps, man kann Hufschuhe ausprobieren etc. – die Beratung ist einfach TOP! Am 1.6.2013 war es dann soweit nach 9 Monaten! Marquis durfte nach Hause. Am Freitag wurde noch das Abschlussröntgen gemacht! Das Vorher Nachher war einfach super! Ich flippte förmlich aus! Er war absolut gesund!!!!! Das Hufbein hat wieder die richtige Position! Es war ein Wunder! Bönzlis sind wirklich einfach genial!

Man bekommt ganz viele Tipps mit betreffend Weiden, Fütterung etc.! Ich halte mich seither strickt an diese Anweisungen, auch aus Angst, dass er sonst noch einmal einen Schub machen könnte. Er ist jetzt seit 1 Woche zurück und wir genießen die Zeit sehr zusammen! Ich kann es nur jedem betroffenen Raten, das Pferd schnellstmöglich zu Bönzlis zu bringen! Die besten Chancen hat Ihr Pferd dort. Der Tierarzt ist dort auch regelmäßig! Ein Hufrehepferd braucht viel Betreuung und Pflege, die es dort bekommt! Durch meine Arbeit wäre es mir nie möglich gewesen, Marquis so zu betreuen! Und ich wusste immer, es ist immer jemand dort, es wird geschaut – er ist gut unter Kontrolle!

Das war für mich sehr wichtig. Die Sympathie natürlich auch! Gebt euren Pferden eine Chance und bringt Sie dorthin! Mit all dem Leid der Krankheit hatte das ganze auch was Gutes! Ich bin Froh das erlebt zu haben, Bönzlis kennengelernt zu haben! Ich habe soooo viel Neues erfahren! Das Wissen ist enorm! Also lasst den Kopf nicht hängen, wenn Ihr die Diagnose Hufrehe bekommt, sondern ruft sofort Linda an!

Die Größte Entschädigung ist wenn ich aus dem Fenster sehe und ich sehe Marquis auf der Weide wie er galoppiert und Freude am Leben hat mit seinen 21 Jahren!!!!!!!!!!

 

Marquis und seine glückliche Besizerin

 

Ich danke Euch von Herzen! Ihr seid die Besten!

Ich freue mich, Euch bei der weiteren Hufpflege immer wieder zu sehen!

 

Monika Luginbühl


Die Besitzerin von "Grikkur"  - einem Islandpferd schreibt uns folgendes:


Ich möchte ich mich bei Euch allen nochmals ganz herzlich für die super Pflege von Grikkur bedanken. Obwohl ich ihn sehr wenig besuchen konnte, hatte ich immer ein gutes Gefühl und wusste ihn stets in guten Händen. Auch wenn fast alle in meinem Stall nicht verstanden warum ich ihn weg gegeben habe, hab ich es keine einzige Minute bereut. Dank Euren verständlichen Erklärungen betreff Hufrehe und Barhuf fühle ich mich heute sicherer.

Falls Grikkur wieder mal ne Pause braucht, weiss ich jetzt schon wohin ich ihn bringen werde 

Ich wünsche Euch allen eine schöne Zeit.

Vielen, vielen Dank

Angela

 

PS: Euer Ekzemmittel hilft tatsächlich super gut, Grikkur hat noch jedes einzelne Haar und jucken tut ihn auch nichts Obwohl er täglich auf die Weide darf muss ich ihn nur 1x pro Woche einschmieren.

 

Grikkur

Grikkur sagt Danke :)

 


...und noch ein Dankesschreiben

Pferd „Fjordin"


Im Oktober 2009 kaufte ich mir mein erstes Pferd einen Fjord Wallach mit dem Namen „Fjordin". Er war mein ganzer Stolz, obwohl ich nach einem heftigen Sturz Angst vom Reiten hatte und ich damals schon 58 Jahre alt war. Ich hatte mich relativ schnell in ihn verliebt, denn er hat so ein Fragezeichen ob seinen Augen.

Fjordin

Als unsere Tochter und ich das erste Mal ausritten sagte sie mir, dass ich doch einfach ein Lied singen solle - falls Angst in mir aufkommen würde. Welches ich gesungen habe sage ich jedoch lieber nicht. Doch es ging alles gut und so folgten noch ein paar Ausritte.

Nach ca. 1 Monat entschlossen wir uns, unsere Pferde barhuf gehen zu lassen also entfernten wir die Hufeisen. Es ging 2 Monate mehr schlecht als recht, da riet uns unsere damalige Hufpflegerin doch einen Hufschutz zu benutzen. Doch auch mit Hufschuhen ging „Fjordin" zusehends schlechter, bis er eines Tages hohes Fieber machte und ich den Tierarzt holen musste. Er diagnostizierte eine starke Erkältung  und verschrieb ihm Antibiotika.

Fjordin

Eines Tages, rief mich mein Mann vom Reiten an und sagte, dass „Fjordin" jetzt überhaupt nicht mehr laufen könne und ich den Tierarzt wiederum rufen müsse. Der kam und stellte eine Hufrehe fest. In der Folge liessen wir „Fjordin" im Stall und begannen damit, ihm jede Stunde seine Hufe zu kühlen.

Auch sehr viel laufen sollen wir (wurde uns gesagt) also machten wir dies und gingen regelmässig mit dem Pferd spazieren. Doch ich hatte für ca. 300 Meter eine Stunde und musste mir selber eingestehen, dass es dies in dieser Art und Weise ja auch nicht sein könne, obwohl die damals beigezogene „Fachperson" mir bestätigte, dass ich „Fjordin" ohne Probleme wieder reiten könne!

In meiner Not rief ich Frau Krieg von der Firma Hoofgoove an und wollte mir spezielle Hufschuhe für Hufrehepferde kaufen. Sie empfahl mir daraufhin am Telefon, das ich doch mal mit dem Barhufteam in Engelberg Kontakt aufnehmen solle. Die seien auf Hufrehe spezialisiert und wohnen ja in der Nähe von mir. Was, in der Nähe von mir, ich wohne ich Wünnewil und Engelberg ist doch in der Innerschweiz. Nein, nein nicht dieses Engelberg - das Engelberg bei Bösingen.

Gesagt getan, ich rief sie an und sie kamen noch am gleichen Tag bei mir vorbei.

Die Diagnose war eindeutig - Hufrehe!

Die Situation wurde derart schlimm beurteilt - und erst heute verstehe ich die Zusammenhänge - dass ich „Fjordin" - sollte er überhaupt eine Chance haben - in die vom Barhufteam betriebene Station bringen müsse.

Mein erster Gedanke war - unmöglich! Ich kann meinen „Fjordin" doch nicht weggeben. Ich habe ihn ja noch nicht so lange. Ich fing an zu weinen und das Barhufteam meinte daraufhin, ich solle es doch Ueberschlafen und am nächsten Tag wieder Bescheid geben.

Es war ja nicht nur das ich „Fjordin" weggeben musste, auch das Finanzielle musste ich überdenken, meinen Stall weiter zahlen und dann noch die Pflege für „Fjordin". Obwohl man mit dem Barhufteam richtig gut sprechen kann - es stehen hier nicht finanzielle Gründe im Vordergrund, sondern das Wohl der Pferde - standen nun doch Mehrkosten ins Haus. Zum Glück habe ich einen ganz, ganz lieben Mann der mir unter die Arme griff. Nach einer schlaflosen Nacht und Tränen die nicht mehr trocknen wollten, entschlossen sich mein Mann und ich, „Fjordin" diese Chance zu geben.

Am nächsten Tag kam das Barhufteam und holte mein Pferd ab. Als ich jedoch sah, wo er hingekommen ist, ging es mir schon wieder viel besser, denn dort hatte er viele Spielkameraden und Leidensgenossen und er lebte sich sehr schnell und gut ein.

Da der Engelberg bei Bösingen ja nur 10 Minuten von mir zuhause weg ist, konnte ich ihn relativ viel besuchen.

Als ich nach geraumer Zeit wieder einmal in Engelberg war, sah ich das „Fjordin" kaum noch gehen konnte und war in der Folge wieder am Tränen vergiessen. Man erklärte mir daraufhin, dass ein Abszess im Anmarsch sei welcher dem Pferd weh tue. Er (der Abszess) werde in der nächsten Zeit heranreifen und dann herauskommen. Danach solle es dem Pferd sofort wieder gut gehen. Dies komme bei Hufrehepferden regelmässig vor und sei kein Grund zur Beunruhigung. Was ich noch sagen muss,  sie haben ihn natürlich auch geröntgt und er wiess an einem Huf 10° und am andern Huf 12° Rotation auf (was eigentlich nicht so gravierend ist). Und trotzdem - Hufrehe ist Hufrehe, es gibt ja auch nicht nur „ein bisschen Schwanger"!

Hufe von Fjordin

Ich dachte zu mir, ja, ja - redet mir das ruhig ein! Ein Abszess, dies ist doch wieder ein neuer Hufrehschub. Aber es war nicht so, es war wirklich ein Abszess welcher hochgewandert ist und nach ein paar Tagen trat am Kronsaum das Eiter raus (und wie)! Von da an ging es meinem „Fjordin" wieder viel besser.

Fjordin

„Fjordin" bekam die Hufrehe auch nicht vom Gras - nein - er war einfach viel zu dick, und ich als Greenhorn was Pferde anbelangt, habe alles geglaubt. Wenn mir wieder mal eine Futterfirma sagte, ich solle doch noch dies und jenes Futter- und Zusatzfuttermittel gegen Hufrehe ausprobieren - es wurde bestellt und verfüttert. Dass er jedoch viel zu dick sein könnte (was ich auch gesehen habe, aber nicht wusste was ich ihm noch zu fressen geben sollte) hat mir bis zu diesem Zeitpunkt niemand gesagt. Zumindest vom Tierarzt hätte ich eine fachkundigere Beurteilung der damaligen Situtation erwarten müssen.

„Fjordin" war ganze 9 Monate in Engelberg, hat ca. 200 kg abgespeckt, keine Hufrehe mehr und ist einfach ein neues Pferd - der den Namen „Fjordin" behalten hat. Er hat wieder Freude am Gehen und ist viel umgänglicher geworden. In Engelberg hatte er auch Spielgefährten welche ihm hin und wieder die Schranken aufzeigten.

Fjordin - 1 Jahr später

Das Barhufteam sagte mir - in Absprache mit dem dortigen Tierarzt - was und wie viel er noch fressen darf und alle 5-6 Wochen schauen sie bei mir vorbei um die Hufe zu schneiden. Heute weiss ich, dass wenn irgendwas mit „Fjordin" nicht stimmt, das Barhufteam und ihr Tierarzt immer für uns da sind, und dies ist wunderschön zu wissen.

Ich danke auch ganz herzlich Frau Krieg, welche nicht einfach Hufschuhe verkauft, sondern mir den Tipp mit dem Barhufteam geben hat. Wenn sie nicht gewesen wäre - ich weiss - „Fjordin" würde nicht mehr leben!

Ich danke dem Barhufteam aufs Liebste wie sie „Fjordin" gehegt und gepflegt haben, auch ohne sie würde mein Pferd nicht mehr leben.

Ich danke aufs Liebste meinem Mann der mir so fest unter die Arme gegriffen hat, auch ohne ihn würde es „Fjordin" nicht mehr geben.

Ich appelliere an alle, die diesen Beitrag lesen und ein Hufrehe krankes Pferd Zuhause stehen haben, geben sie es dem Barhufteam und sie bekommen nach kurzer Zeit (gemessen an einem Pferdeleben ist es ein Nichts) ein wunderbares gesundes Pferd zurück.

Was ich noch ganz wichtig finde, glauben sie dem Barhufteam! Ich habe in den 9 Monaten sehr viele Pferde gesehen, welche noch schlimmer Hufrehe als „Fjordin" hatten. Alle sind heute gesund und munter.

Vor allem halten Sie sich an die Fütterungsempfehlungen wenn Ihr euer Pferd wieder nach Hause bekommt, denn - ein Rest Risiko bleibt!

Eure
Marianne Bürki

ob von Gross oder Klein - es freut uns immer!

Kinderzeichnung

Kinderzeichnung

und noch eine Kundenreaktion - Jenny M. mit "Nikita"

Nikita nach der Ankunft

Es ist ein erster Schock, wenn man erfährt, dass das eigene Pferd Nikita an Hufrehe erkrankt und man vom Tierarzt eine schlechte Prognose erhält. Ein Knoten entstand im meinem Hals, von Selbstvorwürfen geplagt, Angst das Pferd weggeben zu müssen. Das Internet bietet eine breite Palette an zum Thema Hufrehe, mind. 1 von 300 Seiten. Einige Tipps halfen - jedoch nur kurzfristig. Machtlos standen wir der Krankheit gegenüber: Doch die Entschlossenheit Nikita weiterzuhelfen führte mich zum Barhufteam. Man nahm sich uns an, hörte zu und gab uns enormes Fachwissen weiter. Einige Tage später kam Nikita zum Bahrhufteam nach Bösingen, erste Röntgen Aufnahmen wurden gemacht um einen Überblick über den Stand der Hufrehe zu erhalten.


Röntgenbilder Nikita
Röntgenbilder Nikita

Die Röntgenbilder beim Eintritt...



die letzten Röntgen...


Sanft wurde Nikita nun in die Hufrehe Gruppe integriert und erhielt einen angepassten Futterplan. Die Hufe wurden regelmässig kontrolliert  und dementsprechend bearbeitet. Höhen und Tiefen folgten Hoffen und Bangen. Wird Nikita jemals wieder gesund? Sie ist doch erst 41/2 Jahre alt? Doch letzten Monat das freudige Ende. Nikita hatte zwar starke Hufrehe, doch dank der kompetenten Hufbearbeitung, der Fütterungsumstellung und der artgerechten Haltung und Pflege konnte Nikita nach 9 Monaten zu uns nach Hause zurückkehren.


Nikita

Nikita mit ein paar Pfunden zuviel!


Wir bedanken uns nochmals an dieser Stelle beim Barhufteam für Ihren grossartigen Einsatz und wünschen uns von Jenen die dies lesen:  Lassen sie sich über Huferkrankungen gut erkundigen und versuchen Sie die Situation aus der Sicht des Pferdes zu sehen, manchmal muss man aus der Gewohnheit herausgehen um eine neue Sichtweise zu erhalten. Und hier kann ihnen das Barhufteam weiterhelfen!!


Frau U.K. schreibt uns wie folgt:


“ Flori“, Mazedonierstute, 15-jährig

“ Flori“, Mazedonierstute, 15-jährig

Im Herbst/Winter 2011/12 zeigte unsere lebhafte, muntere Stute Flori immer schlimmer werdende Beschwerden beim Gehen. Da sie erst kurz in einem neuen Stall mit grossem aber hartem Auslauf war, und sie barfuss ging, vermuteten wir erst Umstellungsschwierigkeiten. Diese “Schwierigkeiten” wurden im Laufe der nächsten Wochen aber immer schlimmer. So schlimm, dass sie zeitweise am liebsten nur noch gelegen wäre. In dieser ganzen Zeit versuchten wir Hilfe von verschiedenen Seiten zu bekommen. Der Tierarzt war da, zwei verschieden Hufpfleger, eine Pferde-Orthopädin und alle nochmal von vorne.....  K E I N E R  hat die Hufrehe erkannt. Das Problem wurde überall anders gesucht – nur nicht an den Füssen. Die Hufe seien in Ordnung, wurde uns von allen versichert. Als unser Pferd überhaupt nicht mehr aufstehen wollte, nichts mehr fressen und trinken wollte, haben wir in unserer Verzweiflung unseren alten Hufschmied, der früher unsere Pferde beschlagen hatte, angerufen. Er kam sehr schnell und stellte nach einem kurzen Blick auf die Hufe eine schlimme (!) Hufrehe fest.


Befund Hufrehe
Befund Hufrehe

Einer von Floris Vorderhufen vor und nach dem 1. Ausschneiden - jedoch vor dem Einkürzen der Zehenwand. Deutlich kann eine Hufrehe festgestellt werden!


Wir hatten diesen Verdacht ja schon lange – aber wenn einem von lauter Fachleuten gesagt wird, mit den Hufen sei alles gut, dann zweifelt man doch. Heute sind wir klüger als damals und würden sehr viel schneller reagieren.

Dank dem Internet haben wir das Barhufteam in Bösingen ausfindig gemacht und sofort Kontakt aufgenommen. Innerhalb von 2 Tagen war unser Pferd dort ! Und innerhalb weniger Tage war unsere Flori schmerzfrei und sie lebte wieder auf.

Nach 8 Monaten kam der Bescheid und das Abschlussröntgenbild: Flori war wieder gesund und gemäss Tierarzt wieder voll einsatzfähig.

 


Röntgenbilder Flori
Röntgenbilder Flori

Heute weiss ich, dass die Diagnose Hufrehe keineswegs mehr ein Todesurteil für ein Pferd bedeutet. Bisher glaubte ich, eine solche Erkrankung sei unheilbar, bzw. theoretisch schon heilbar, aber für das Pferd unzumutbar, weil die Heilungszeit extrem qualvoll für das Tier sei. Die Methode des Barhufteams ist für das Pferd überhaupt nicht qualvoll. Im Gegenteil: Die Pferde wirken alle sehr entspannt. Jedem Pferd mit Hufrehe sollte diese Chance gegeben werden!

 

 


Die Hundehorte.ch stellen folgenden Bericht ins Netz - Danke!

Levi mit Mutter
3.10.2013 - Levi du Côtel, geb. 15.3.13 - Du hast es geschafft!!

Ein ganz klarer Schlachtkanditat; an der Fohlenshow auf dem letzten Platz gelandet und doch eine so tolle Ausstrahlung. Levi hat all unsere Herzen im Sturm erobert. Das zu schnelle Wachstum und seine extremen Bockhufe erschweren ihm den Alltag derzeit sehr. Umso schneller musste für Levi gehandelt werden. Eine liebe Pferdefreundin hat ihn vor dem Schlachttermin freigekauft. In Zusammenarbeit mit 'Pferde in Not' haben wir nach Lösungen für den Kleinen gesucht. Er hat gute Chancen, dass man seine Hufe und die verkürzten Sehnen wieder hinbekommt. Wir sind überglücklich und dankbar, dass wir das Hengstfohlen nach Bösigen in die Station für hufkranke Pferde bringen durften. Wir danken dem Barhufteam, dass sie Levi nun täglich gut versorgen und er fachmännisch betreut wird. Auch der Grosstierrettung, welche den Zwerg gestern transportiert hat, möchten wir unser Dank aussprechen. Dank lieben Spendern haben wir 2 Monate im Voraus die Unterbringungskosten begleichen können. Gemeinsam ist man stark. Gemeinsam können grosse Ziele erreicht werden. Wir berichten fortlaufend wie das Fohlen sich entwickelt. Im Namen von Levi danke an Alle!

Die Pferdebesitzerin Marie-Eve schreibt uns wie folgt:

   Bonjour Famille Bonzli,
Comment allez-vous ?
Voilà je voulais vous donner des nouvelles de Valentin

Ca feras une année qu'il est parti de chez vous pour me rejoindre dans le Jura Bernois, et tout ce passe bien.

Il va bien, ces pieds vont bien, il a juste fait un abcès sur un pied derrière droit juste avant Noël.

Il reste beau comme il était chez vous, il a pas grossis, il reste comme il était chez vous je suis vos conseils à la lettre.

Vous avez fait un merveilleux travaille sur Valentin, autant sur son poids que sur ces pieds.

Les maréchaux et vétérinaires disent qu'ils voient pas que Valentin à eu une fourbure tellement le travaille et très bien fait, ils disent toujours, bravo aux pareur, donc vous pour ce joli travail.
 

Haflinger Valentin

 
Ils sont très content, moi aussi je suis très contente, Valentin va bien, il est toujours pieds nu, pas de fers ! Non non pas de fers, il est bien comme sa sans fers.

Je vous souhaite une très bonne année 2015.

Meilleures salutations

Marie-Eve