Das Sommerekzem kurz erklärt

Sommerekzem kann als allergische, nicht infektiöse Hauterkrankung bezeichnet werden. Ausgelöst werden die Beschwerden durch den Stich der Culicoides Mücke oder auch von bestimmten Bremsenarten, welche durch ihren Stich eine Ueberempfindlichkeitsreaktion der Haut auslösen. Bestimmte Pferde reagieren auf den Speichel dieser Schädlinge mit starkem Juckreiz rund um die Einstichstelle.  In der Folge kratzt sich das Pferd unablässig und fügt sich so selbst Schaden zu.

Anzeichen und Symptome von Sommerekzem

Die Anzeichen von Sommerekzem sind starke Hautreizungen am Mähnenkamm und der Schweifregion. Vor allem in den Sommermonaten - in den frühen Morgenstunden sowie am späten Nachmittag sind die Pferde am meisten geplagt. Die Tiere reagieren auf den Juckreiz mit intensivem Reiben an jeglichen Gegenständen wie z.B. Bäume oder Zäune haben praktisch keine ruhige Minute, scheuern sich und schlagen wild mit dem Schweif umher.

Klare äusserliche Kennzeichen sind ferner: Schwellungen rund um die Ohren, Mähne, Widerrist, Kruppe, Schweifansatz, Bauchmittellinie, Euter und Schlauch sowie gut sichtbare Bläschen auf der Hautoberfläche. Ebenso typisch sind der Haarverlust und die Hautabschürfungen an Mähne und Schweif sowie eine chronisch verdickte, geschwärzte und faltige Haut.

Es ist nicht auszuschliessen, dass manche Pferde genetische Veranlagungen zu dieser Krankheit besitzen.


 
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